Weltwärts - Was heißt das für uns?

Internationaler Freiwilligendienst geht nur gemeinsam!

Weltwärts ist das Förderprogramm für einen internationalen Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Bistum Münster ist ein Träger, der dieses Förderprogramm umsetzt.  

Wir verstehen den Freiwilligendienst als wechselseitigen Lerndienst, bei dem alle Beteiligten im gemeinsamen miteinander Leben, Arbeiten und sich Begegnen voneinander profitieren und zur aktiven Gestaltung von Welt beitragen. Uns ist es ein Anliegen, globale Zusammenhänge aufzuzeigen und Gemeinsamkeiten zwischen dem eigenen und dem Leben anderer begreifbar zu machen. Wir wollen junge Menschen ermutigen, während eines Freiwilligendienstes Perspektiven zu wechseln und ein Verständnis von & für unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbedingungen zu entwickeln.   Die Freiwilligen lernen durch Erleben zu Themen des globalen Lernens, nachhaltiger Entwicklung im Sinne der SDGs und sollen dadurch befähigt werden für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen.  

Ein internationaler Freiwilligendienst kann nicht nur einseitig durch eine deutsche Trägerorganisation wie das Bistum Münster umgesetzt werden. Dieses Programm funktioniert nur durch unsere langjährig gewachsenen, vertrauensvollen Beziehungen zu Menschen und ihren Projekten in den Gastländern der Freiwilligen. Diese Partnerschaften entstehen oft durch persönliche Begegnungen, Partnerschaftsgemeinden oder Partnerschaft auf Bistumsebene.

Die Menschen in den Orten, an denen die Freiwilligen ihre zwölf Monate verbringen sind wichtige Bezugspersonen für das Zurechtfinden an einem neuen Ort, in einer neuen Kultur. Neben der pädagogischen Begleitung durch die Seminare und die Referentinnen und Referenten in Münster, sind die Partnerinnen und Partner die wichtigsten Ansprechpersonen für Fragen, Unsicherheiten, gemeinsame Lernprozesse und damit zentraler Bestandteil im Freiwilligendienst.  

Wir freuen uns sehr mit so vielen tollen Partnerinnen und Partnern seit so vielen Jahren zusammenarbeiten zu dürfen und wissen die Freiwilligen jederzeit in guten Händen.

Seit Jahren ist es ein Anliegen von uns und vor allem auch unseren Partnerinnen und Partnern, aus der Einbahnstraße weltwärts-Freiwilligendienst einen Freiwilligendienst-Austausch zu machen. So langsam wachsen die Strukturen und es wird Stück für Stück möglich, diesen Freiwilligendienst eben mehr als einen Austausch zu gestalten. Desegen kommen auch immer wieder Freiwillige aus dem globalen Süden für ein Jahr zu uns nach Münster und machen einen sogenannten Süd-Nord-Freiwilligendienst.